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Alpen-Forschungsprojekt mit der Universität Zürich

Gletscher reagieren höchst sensibel auf den Klimawandel: Die Alpengletscher haben in den letzten 150 Jahren insgesamt rund die Hälfte ihrer Fläche und ca. zwei Drittel ihres Volumens eingebüsst. Im letzten Jahrzehnt wurden immer wieder rekordverdächtige Eisverluste von über einem Meter Dicke pro Jahr gemessen.

Die Forschungsgruppe Glaziologie des Geografischen Instituts der Universität Zürich unter der Leitung von Prof. Wilfried Haeberli setzt sich seit vielen Jahren mit dieser Problemstellung auseinander. Sie fokussiert ihre Forschung auf die Prozesse und Gefahren im Hochgebirge, die sich im Zusammenspiel von Klima und Topografie ergeben.

Axpo unterstützt ein Forschungsprojekt der Universität Zürich, das auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse in der Gletscherforschung und Hydrologie abzielt. Das Projekt basiert auf einer innovativen Laserscanning-Technologie, welche beim Findelengletscher im Oberwallis getestet wird und die hochpräzise, digitale Terrainmodelle liefern wird. Diese Daten erlauben eine noch genauere Analyse der sich rasch verändernden Gletscher und damit verbundenen Gefahren und Chancen. Diese Informationen wiederum ermöglichen es dem SAC, sein Wirken im Alpenraum optimal auf die sich verändernden Rahmenbedingungen auszurichten.

Mit der Universität Zürich unterstützt Axpo eine der Forschungsinstitutionen, die bei der Gletscherforschung weltweit eine Pionierrolle einnimmt. Nicht zuletzt gelingt es der Universität Zürich mit ihrer Arbeit, die Bevölkerung für ein aktuelles Thema zu sensibilisieren.

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Der Findelengletscher bei Zermatt hat seit 1850 rund ein Viertel seiner Fläche verloren. Die Seitenmoränen sind als helle Schuttwälle zu beiden Seiten des Gletschers deutlich sichtbar und weisen noch auf den Gletscherhochstand vor rund 160 Jahren hin. (Quellen: Flächendaten aus dem Schweizer Gletscherinventar, SCNAT/EKK, Geographisches Institut, Universität Zürich; Foto vom 06.08.2009 von M. Zemp.)

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