Hüttenprojekt
Einer der Höhepunke auf einer Bergtour ist die Übernachtung in einer der 153 Hütten des Schweizer Alpen-Club SAC. Mit Unterstützung von Axpo sollen einige nachhaltig saniert werden. Die Suche nach der optimalen Energielösung bei den SAC-Hütten ist kein einfaches Unterfangen. Jede Hütte sieht sich in Hinblick auf die Stromversorgung von Fall zu Fall unterschiedlichen Bedingungen ausgesetzt. Axpo unterstützt den SAC bei der Entwicklung einer Basisgrundlage für ökologische Energielösungen und Energiekonzepte für Um- und Neubauten von SAC-Hütten. Erfahrungen aus gemeinsam realisierten Projekten sollen als einzelne Module in dieses Grundlagenpapier einfliessen und künftig den Sektionen bei der Bauplanung zur Verfügung stehen. 2009 erhielt die Rotondohütte mit Unterstützung von Axpo eine Kleinwasseranlage. Bei der Claridenhütte auf 2 453 m. ü. M. hat Axpo vor einem Jahr einen sogenannten Carbon Footprint erstellt, d.h. die Treibhausgasemissionen ermittelt. Dies geschah als Grundlage, um Optimierungspotenziale und Ansätze für Baumassnahmen zu definieren. Zurzeit wird bei der Claridenhütte die Option Wind als Ergänzung zur bestehenden Fotovoltaikanlage geprüft. Ziel ist es, künftig unnötige Holztransporte per Helikopter durch den Einsatz anderer ökologischer Energieträger wie etwa Wind oder Sonne weitmöglichst zu ersetzen.
Axpo hat beim SAC einen Hüttenfonds eingerichtet, mit dem energiesparende Projekte bei den SAC-Hütten unterstützt werden sollen. Die Sektionen können sich bewerben. Ein Gremium aus Axpo und SAC entscheidet anhand eines Kriterienkatalogs über die Vergabe. Der Umbau muss sowohl wirtschaftlich wie auch ökologisch sinnvoll sein, d.h. er senkt entweder den Energieverbrauch der Hütte oder verbessert ihre Energieeffizienz.


