Erneuerbare Energien sind nur ein Teil der Lösung
Der Bau von Anlagen für die Produktion von neuen erneuerbaren Energien ist grundsätzlich sinnvoll und erwünscht und geniesst zudem eine grosse Sympathie in der Bevölkerung. Geht es jedoch um konkrete Projekte und Standorte, so ist mit Ausnahme der Fotovoltaik oftmals mit lokalem Widerstand zu rechnen, da viele geeignete Standorte für Windkraftanlagen oder Kleinwasserkraftwerke in unberührten Naturlandschaften liegen.
Diese Situation führt insgesamt dazu, dass sich die Erschliessung der Potenziale der neuen erneuerbaren Energien weit langsamer vollzieht, als dies wünschenswert wäre. So deckt die Stromproduktion in der Schweiz aus Wind- und Sonnenenergie trotz grosser Anstrengungen und Subventionszahlungen noch immer weniger als 0,1 Prozent des Gesamtverbrauchs. Die Geothermie, die Technologie mit dem weitaus grössten Potenzial der neuen erneuerbaren Energien in der Schweiz, ist technisch noch nicht gesichert.
Die sich ab 2020 abzeichnende Stromlücke können die neuen erneuerbaren Energien nicht schliessen. Trotzdem dürften sie nach 2050 einen Beitrag von rund einem Drittel des heutigen Strombedarfs leisten.

