Axpo beteiligt sich an der Kraftwerke der Lorze AG
Mit 49 Prozent beteiligt sich Axpo über ihre Tochtergesellschaft Nordostschweizerische Kraftwerke AG (NOK) an der Kraftwerke der Lorze AG. Als Teil des Geschäftsfeldes «neue Energien» soll das Unternehmen zum Kompetenzzentrum für Kleinwasserkraft ausgebaut werden. Die Beteiligung ist ein weiterer Schritt von Axpo, in der Schweiz zur führenden Produzentin von Strom aus neuen Energiequellen zu werden.
Die NOK übernehmen von der Lorze AG, Baar, 49 Prozent am Aktienkapital der Kraftwerke der Lorze AG. Mit dieser Beteiligung setzt Axpo den planmässigen Auf- und Ausbau des strategischen Geschäftsfeldes «neue Energien» fort. Die Kraftwerke der Lorze AG betreibt vier Wasserkraftwerke an den Flüssen Thur, Töss und Sernf. Diese verfügen über eine installierte Leistung von 3,6 MW und produzieren durchschnittlich gut 15 Mio. Kilowattstunden wertvolle, einheimische Bandenergie pro Jahr. Das entspricht der doppelten Jahresproduktion aller Schweizer Windenergieanlagen oder dem Jahresverbrauch von etwa 4300 Haushalten.
Es ist vorgesehen, dass die Kraftwerke der Lorze AG neue Kleinwasserkraftwerke baut, bestehende Kleinwasserkraftwerke übernimmt und saniert und wo sinnvoll Leistungssteigerungen realisiert. Über den Kaufpreis haben die Partner Stillschweigen vereinbart.
Es handelt sich um vier Kraftwerkanlagen, wovon drei in Bürglen TG, Kollbrunn ZH und Schwanden GL. Diese Kanalkraftwerke sind teils in bestehende, industriegeschichtlich interessante Liegenschaften der Lorze AG integriert, während es sich beim vierten Kraftwerk um ein durch die Lorze AG im Jahr 2002 neu erstelltes Flusskraftwerk in der Gemeinde Kradolf-Schönenberg TG handelt. Die Geschäftsführung der Gesellschaft verbleibt bei der Lorze AG. Im Verwaltungsrat der Kraftwerke der Lorze AG werden zwei Vertreter der NOK Einsitz nehmen.
Energie aus erneuerbaren Quellen
Der Fokus von Axpo bei den Investitionen in die neuen Energien liegt in der Schweiz auf Biomasse, Kleinwasserkraft und Geothermie: Energiequellen, die kaum von Wettereinflüssen abhängig sind und deshalb wichtige Bandenergie liefern. Dazu sind auch die kürzlichen Beteiligungen an der Kompogas AG oder der Proma-Energie AG zu rechnen. Im Ausland werden nebst den oben erwähnten Technologien auch Windkraftwerke an attraktiven Standorten geprüft. Die Investitionen orientieren sich an wirtschaftlichen Grundsätzen.
Axpo möchte in der Schweiz die führende Wettbewerberin bei der industriell betriebenen Stromproduktion aus neuen Energien werden und strebt – über ihre Tochterfirmen NOK, CKW und EGL – in den nächsten 10 Jahren einen massiven Zubau an Kapazitäten im In- und Ausland an. Weitere Auskünfte: Axpo: Hansjörg Schnetzer, 044 278 41 23 Lorze AG: Adrian Gasser, 041 760 95 25
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