Axpo beteiligt sich an der Proma Energie AG, Baden
Weiteres Engagement der Axpo im Bereich «neue Energien»
Mit der Übernahme von vorerst 25 Prozent der Aktien beteiligt sich Axpo über ihre Tochtergesellschaft Nordostschweizerische Kraftwerke AG (NOK) an der Proma Energie AG mit Sitz in Baden. Diese Beteiligung mit Schwergewicht Kleinwasserkraft und Biomasse ist ein weiterer Schritt im Auf- und Ausbau des Geschäftsfeldes «neue Energien» der Axpo Gruppe. Axpo will in der Schweiz die führende Produzentin von Strom aus neuen Energiequellen werden.
Die NOK übernehmen 25 Prozent an der Badener Proma Energie AG. Die Aktien stammen aus der Aktionärsgruppe um den Gründer und heutigen Geschäftsführer Nico van Zijl. Grösster Minderheitsinvestor der Proma Energie AG bleibt mit rund 32% Anteil weiterhin New Energies Invest AG, Basel. Die übrigen Aktien befinden sich im Streubesitz. Mit dieser Beteiligung setzt Axpo den planmässigen Auf- und Ausbau des strategischen Geschäftsfeldes neue Energie fort. Die Partnerschaft soll die Zukunft der Proma Energie AG sichern und ihre Entwicklung auf industrieller Basis weiter fördern. Es ist vorgesehen, die Proma Energie AG mittelfristig zum Kompetenzzentrum der NOK für Holzvergasungs- und Holzverbrennungsanlagen zu entwickeln.
Über den Kaufpreis haben die Partner Stillschweigen vereinbart.
Die 10 Produktionsanlagen der neuen Axpo Partnerin produzierten im Jahre 2005 rund 19,6 Mio. Kilowattstunden (kWh) Strom und 7,7 Mio. kWh Wärme, hauptsächlich aus Kleinwasserkraft und im Holzkraftwerk Kleindöttingen. Zum Produktionspark gehören zudem Solaranlagen und ein Windkraftwerk sowie eine 50%-Beteiligung am Blockheizkraftwerk Marzili in Bern. Es bestehen Vorprojekte für eine Holzvergasungsanlage und Holzschnitzel-Kraftwerke in der Nordostschweiz, die durch die Proma Energie AG realisiert werden sollen. Zur Finanzierung dieser Projekte wird die NOK durch eine Kapitalerhöhung ihren Anteil weiter erhöhen.
Die Geschäftsführung verbleibt bei Nico van Zijl. Die Arbeitsplätze der Mitarbeitenden der Proma Energie AG sind von diesem Wechsel im Aktionariat nicht tangiert.
Energie aus erneuerbaren Quellen
Der Fokus von Axpo bei den Investitionen in die neuen Energien liegt in der Schweiz auf Biomasse, Kleinwasserkraft und Geothermie: Energiequellen, die kaum von Wettereinflüssen abhängig sind und deshalb wichtige Bandenergie liefern. Dazu ist auch die kürzliche Beteiligung an der Kompogas AG zu rechnen. Im Ausland werden nebst den oben erwähnten Technologien auch Windkraftwerke an attraktiven Standorten geprüft. Die Investitionen orientieren sich an wirtschaftlichen Grundsätzen. Axpo möchte in der Schweiz die führende Wettbewerberin bei den neuen Energien werden und strebt – über ihre Tochterfirmen NOK, CKW und EGL – in den nächsten 10 Jahren einen massiven Zubau an Kapazitäten im In- und Ausland an.
Weitere Auskünfte:
Hansjörg Schnetzer, Axpo Holding AG, Tel. 044 278 41 23
Nico van Zijl, Proma Energie AG, Tel. 056 298 50 10
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