NOK Kernenergie erneuert die ISO-Zertifizierungen
Die Division Kernenergie der Nordostschweizerischen Kraftwerke AG (NOK) erarbeitete sich im Rahmen einer Wiederholungsüberprüfung erneut das Kombi Zertifikat für die drei Führungsbereiche Qualitätsmanagement (nach ISO 9001:2000), Umweltmanagement (nach ISO 14001:2004) sowie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (nach OHSAS 18001:1999).
NOK Kernenergie und das Kernkraftwerk Beznau wurden insbesondere hinsichtlich der Lenkung der Prozesse, des Nachweises der Norm- und Gesetzeskonformität sowie des Aufzeigens von Verbesserungsmöglichkeiten überprüft. Als Zertifizierungsstelle amtete die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS). Dabei wurde der Grossteil der rund 80 im Rahmen des Managementsystems definierten Prozesse betrachtet. Die Zertifizierungsstelle bescheinigt in ihrem Bericht, dass das eingeführte Managementsystem laufend aktualisiert und angewendet wird. Besonders hervorgehoben wurden das stark spürbare Engagement und Commitment der obersten Führung sowie die starke Berücksichtigung der Sicherheitsbelange auf allen Stufen. Sowohl die Divisionsleitung als auch die Administrativ- und Fachabteilungen sind bemüht, die Unternehmensprozesse in Übereinstimmung mit gesetzlichen, kerntechnischen und weiteren Anforderungen laufend zu optimieren.
Eindeutig festgelegte und transparente Strukturen sowie dokumentierte Abläufe sind eine zentrale Grundlage für die Sicherheit in einem Kernkraftwerk. Die Zertifizierung der genannten Organisations- und Führungsinstrumente spielt auf globaler Ebene in der Kernenergiebranche eine immer wichtigere Rolle. Das Kernkraftwerk Beznau zählt auch in dieser Hinsicht international zu den Schrittmachern unter den Nuklearanlagen.
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