StartseiteNavigationSeiteninhaltKontaktSitemapSucheHauptnavigation
medien_de_746x135

Beznau 2 in die neue Betriebsperiode gestartet

Block 2 des Kernkraftwerks Beznau hat am Dienstag, 15. September 2009, die Stromerzeugung nach rund sechswöchiger Abstellung wieder aufgenommen. Zentrale Arbeiten waren die Druckprüfung des Primärsystems, Prüfungen am Reaktordruckbehälter, Ersatz von Komponenten bei den Kerneinbauten sowie der Austausch der Notstanddieselgruppe und der Ersatz eines Generator-Rotors. Ein Sechstel der Brennelemente wurde durch neue ersetzt.

Die sorgfältige Durchführung aller Revisionsarbeiten (Inspektionen, Kontrollen und Erneuerungen) ist eine wichtige Voraussetzung für eine sichere und zuverlässige Stromerzeugung in der bevorstehenden 36. Betriebsperiode. Im nuklearen Teil der Anlage lagen die Schwerpunkte der Arbeiten bei der Druckprüfung des gesamten Primärkreislaufsystems mit einem Prüfdruck von 172 bar und den Prüfungen der Bodendurchführungen des Reaktordruckbehälters. Zudem wurde mit einem 92 Stunden dauernden integralen Drucktest die Dichtheit des Sicherheitsgebäudes nachgewiesen. Die Beurteilung der Messdaten sämtlicher Prüfungen und der Ergebnisse weiterer Inspektionen zeigten, dass die Systeme und Komponenten des nuklearen Teils der Anlage uneingeschränkt funktionstüchtig sind.

Wie am 3. August 2009 berichtet, wurde während der Revision bei zwei Mitarbeitern die gesetzlich zulässige Jahresdosis überschritten. Eine gesundheitliche Gefährdung besteht nicht. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat das Vorkommnis auf der Stufe 2 der internationalen Ereignisskala der IAEA eingestuft (INES Stufen 0-7).

Die dominierenden Arbeiten im nichtnuklearen Anlageteil waren die grossen Inspektionen beider Hochdruckturbinen. Zudem wurde bei einem Generator ein beim Hersteller revidierter und damit neuwertiger Rotor eingesetzt. Gemäss Wartungsintervall wurde der Notstandsdiesel gegen eine Reserveeinheit ausgetauscht und der betreffende Generator beim Lieferanten einer grossen Revision unterzogen.

Von den insgesamt 121 Brennelementen wurden 20 durch neue ausgetauscht. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI überzeugte sich anlässlich einer Vielzahl von Inspektionen und eines abschliessenden Rundgangs von der ordnungsgemässen Durchführung der Arbeiten und dem vorschriftsmässigen Zustand der Anlagen. Nach Freigabe durch das ENSI nahm das Kraftwerk den Leistungsbetrieb am Dienstag, 15. September 2009, wieder auf.

Weitere Informationen:

Roland Keller, Kommunikationsleiter Division Kernenergie
roland.keller@nok.ch, Tel. +41 56 200 32 62, www.nok.ch, www.axpo.ch

Axpo Corporate Communications, Media Hotline 0800 44 11 00

Neuste Inhalte

Energiedialog Aktuell

31. Januar 2012

Der Axpo Newsletter: Die aktuellsten Geschehnisse in der Energiepolitik, Energiewissenschaft und Energiewirtschaft.

mehr...

Projekt Linthal 2015

31. Oktober 2011

Eines der bedeutendsten Ausbauprojekte von Axpo ist «Linthal 2015». Anhand einer Flash-Animation lässt sich das Projekt neu interaktiv selber entdecken.

mehr...

Medienmitteilungen

Höherer Jahresgewinn – leicht tiefere Energieerzeugung

27. Januar 2012

Die Kraftwerke Linth-Limmern AG (KLL) haben im Geschäftsjahr 2010/11 einen Jahres-gewinn von 6.316 Mio. CHF erzielt. Die Energieerzeugung fiel mit 403 Mio. kWh leicht geringer aus als im Vorjahr.

mehr...

Generalversammlung CKW

27. Januar 2012

An der Generalversammlung von CKW haben die Aktionärinnen und Aktionäre die Jahres- und die Konzernrechnung genehmigt und der beantragten Halbierung der Dividende auf 4.50 CHF je Aktie zugestimmt.

mehr...

Gewinn deutlich gesunken – Axpo trimmt sich fit und plant über 20 Mrd. CHF Investitionen in die Versorgungssicherheit

23. Januar 2012

Der Axpo Konzern muss für das Geschäftsjahr 2010/11 (per 30.9.2011) einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen: Sowohl das Betriebsergebnis (EBIT) von 139 Mio. CHF wie auch das konsolidierte Unternehmensergebnis von 45 Mio. CHF liegen deutlich unter den Vorjahreswerten von 538 Mio. CHF bzw. 409 Mio. CHF.

mehr...