Bioabfall-Vergärungsanlage für Zürich von Axpo Kompogas AG
Axpo Neue Energien
16.09.2011 - Ab 2013 liefert Bioabfall und Grüngut aus Küche und Garten erneuerbare Energie in der Stadt Zürich. Die neue Anlage Werdhölzli, eine der grössten in der Schweiz, wird rund 25 000 Tonnen Bioabfälle pro Jahr verwerten und daraus Biogas gewinnen. Sie besteht aus einer Vergärungsanlage und einer Biogasaufbereitungsanlage. Die Vergärungsanlage wird von Axpo Kompogas AG gebaut.
Die Sammlung von Grüngut soll in der Stadt Zürich ab 2013 auch auf biogene Küchenabfälle ausgedehnt werden. Für die Verwertung wird das offene Kompostierwerk Werdhölzli durch ein geschlossenes Vergär- und Kompostierwerk ersetzt. Das dort gewonnene Rohgas wird zu Biogas aufbereitet und in das Erdgasnetz der Stadt Zürich eingespeist.
Bewährte Axpo Kompogas-Technologie
Axpo Kompogas AG hat den Zuschlag für den Bau der Vergärungsanlage erhalten. Mit einer Kapazität von rund 25 000 Tonnen Bioabfällen jährlich wird diese Anlage zu den grössten der Schweiz zählen. Rund 4000 Tonnen stammen aus Bioabfällen aus Haushaltungen der Stadt Zürich, der Rest aus Gartenabfällen und Grüngut. Zusammen mit dem Faulgas aus dem Klärwerk Werdhölzli können so bis zu 5,5 Millionen Kubikmeter Biogas gewonnen werden, was dem Wärmebedarf von 5000 Wohnungen entspricht. Für den Betrieb der Anlage ist die Biogas Zürich AG, ein Tochterunternehmen von ERZ Entsorgung + Recycling Zürich und Erdgas Zürich AG, verantwortlich. Sie setzt dabei auf bewährte Technik.
Axpo Kompogas AG ist ein Pionierunternehmen im Bereich der Ressourcenwirtschaft und feiert in diesem Jahr den 20. Geburtstag. Sie ist mit 7 eigenen Anlagen und 9 Beteiligungen heute die führende Verwerterin von Bioabfällen in der Schweiz und mit der Kompogas-Technologie weltweit gefragt. Die durch das Axpo Kompogas-Verfahren gewonnene Energie gelangt in Form von Biogas, Ökostrom und Wärme in die Netze, der Biodünger in die Landwirtschaft. Im Jubiläumsjahr 2011 nahm Axpo Kompogas AG im Mai in Wauwil (LU) und im Juli in Chavornay (VD) zwei neue Anlagen in Betrieb.
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