Nachhaltigkeit
Wasserkraft ist heute mit einem Anteil von rund 56 Prozent neben der Kernenergie einer der zwei Hauptpfeiler der nahezu CO₂-freien Stromproduktion in der Schweiz. Bei den Wasserkraftwerken ist zwischen Laufwasserkraftwerken (zum Beispiel Flusskraftwerke), Speicherwasserkraftwerken (Stauseen) und Pumpspeicherkraftwerken zu unterscheiden. Viele Anspruchsgruppen sind an der Nutzung der Schweizer Gewässer interessiert. Auch Axpo will die Schweizer Gewässer optimal nutzen und damit einen Beitrag an die nahezu CO₂-freie Stromproduktion leisten. Axpo ist sich bewusst, dass mit dem Bau und Betrieb von Wasserkraftwerken immer auch Eingriffe in die Natur verbunden sind. Entsprechend schenkt sie bei Wasserkraftprojekten den Umweltaspekten (zum Beispiel beim Erstellen von Fischtreppen) hohe Beachtung. Neue Rahmenbedingungen sind so zu gestalten, dass eine angemessene Abwägung zwischen den Interessen der Erhaltung natürlicher Lebensräume für Tiere und Pflanzen und den Interessen der Gewässernutzung zu Stromproduktion, landwirtschaftlicher Bewässerung oder zur Nutzung als Erholungsraum als Zielgrösse erfolgt.

