Kraftwerk Reckingen AG
Niederdruck-Laufwasserkraftwerk am Rhein
Das Kraftwerk Reckingen wurde zwischen 1938 und 1941 von der Lonza AG zur Sicherstellung der Energieversorgung ihrer beidseitig des Rheins liegenden Werke gebaut. Am 25. April 1945 wurde es beinahe Opfer des kurz vor dem Ende stehenden Krieges: In letzter Stunde konnte das Kraftwerkspersonal die von der Deutschen Wehrmacht beabsichtigte Sprengung vereiteln.
Die heute erzeugte Energiemenge von 252 GWh geht je zur Hälfte nach Deutschland und in die Schweiz. Dies entspricht der Aufteilung des Aktienkapitals, von dem 50 Prozent bei der EnBW, 30 Prozent bei der AEW Energie AG und 20 Prozent bei der Axpo AG liegen. Die Betriebsführung wird seit 2003 durch die Axpo AG wahrgenommen. Das Kraftwerk Reckingen ist mit der Betriebsführung des Rheinkraftwerkes Neuhausen beauftragt.


