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Mai

«Achtung Hochwasser – bitte Flussbett verlassen!»

Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit nehmen die Freizeitaktivitäten in den Gewässern erfahrungsgemäss wieder stark zu. Mit einem Flugblatt machen die Nordostschweizerischen Kraftwerke (NOK) auf die speziellen Warnanlagen am alten Aarelauf bei den Kraftwerken Wildegg-Brugg und Rupperswil-Auenstein aufmerksam.

Nach dem aussergewöhnlich trockenen, sonnigen April ist mit der nächsten Wetteränderung wieder mit einer erhöhten Gefahr von Schwallwassern in den alten Aareläufen zu rechnen. Beim Aufenthalt in Bach- und Flussbetten im Bereich von Kraftwerken setzen sich die Menschen, oft auch aus Unvorsichtigkeit, unnötigen Gefahren aus. Die Auenwälder, lauschigen Uferabschnitte und Kiesinseln am und im alten Aarelauf bei den Kraftwerken Wildegg-Brugg und Rupperswil-Auenstein der NOK sind ein Eldorado für Wanderer, Sportler, Fischer und Erholungssuchende. Zu ihrer rechtzeitigen Warnung vor plötzlich steigendem Wasser wurden spezielle Warnsysteme mit starkem Blinklicht und Lautsprechern installiert. Die Anlage verbreitet in drei Intervallen einen weithin hörbaren Sirenenton von 20 Sekunden Dauer, gefolgt jeweils von der Warnung «Achtung Hochwasser – bitte Flussbett verlassen!».

vergrössernSirenenanlage am Wehr des Kraftwerkes Rupperswil-Auenstein

Sirenenanlage am Wehr des Kraftwerkes Rupperswil-Auenstein

vergrössernDie bestehenden Warntafeln werden durch akustische und optische Warnungen ergänzt.

Die bestehenden Warntafeln werden durch akustische und optische Warnungen ergänzt.

vergrössernDer alte Aarelauf unterhalb des Kraftwerkes Ruppersiwl-Auenstein. Die geschützte Auenlandschaft ist ein beliebtes Erholungsgebiet.

Der alte Aarelauf unterhalb des Kraftwerkes Ruppersiwl-Auenstein. Die geschützte Auenlandschaft ist ein beliebtes Erholungsgebiet.

Wie an allen Bach- und Flussläufen im Einzugsgebiet von Kraftwerken stehen auch entlang des alten Aarebettes bei diesen Kraftwerken zahlreiche Warntafeln. Diese weisen auf die Gefahr eines unvermittelten Anstiegs des Wasserabflusses im Flussbett auch bei schönem Wetter hin. Falls Turbinen im nahen Kraftwerk aus technischen Gründen unvermittelt abgestellt werden müssen, öffnen sich die Wehre zum alten Aarebett hin, weil das von der Aare zufliessende Wasser nicht gestaut werden kann. Dann strömt innert kurzer Zeit deutlich mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen Restwassermenge von 10 m3/Sekunde durch den alten Aarelauf. Unverhoffte Hochwasser können aber auch durch weit entfernte Wettereinflüsse auftreten. Die als Picknickplätze beliebten Kiesinseln können dann plötzlich nicht mehr verlassen werden oder werden gar überschwemmt.

Mit einem kleinen Flugblatt «Vorsicht am Aareufer» weisen die NOK auf das Gefahrenpotenzial und das moderne Warnsystem hin. Es liegt bei den Gemeindeverwaltungen der Region auf und wird auch verschiedenen Vereinen und Institutionen zugestellt. Die NOK wünschen allen Besuchern des alten Aarelaufes bei den Kraftwerken Wildegg-Brugg und Rupperswil-Auenstein einen erholsamen und unfallfreien Aufenthalt.

Nordostschweizerische Kraftwerke AG

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