Kernkraftwerk Beznau: Westinghouse liefert neue Deckel
Das Kernkraftwerk Beznau (KKB) plant im Jahr 2014 den Ersatz der beiden Deckel für die Reaktordruckbehälter. Ein entsprechender Vertrag mit Westinghouse Electric Belgium S.A. wurde kürzlich unterzeichnet. Das KKB tätigt damit eine der grösseren Investitionen, welche die hohe Zuverlässigkeit der beiden Blöcke auch in Zukunft garantieren.
Bestimmte Bauteile eines Kernkraftwerks unterliegen verschiedenen mechanischen, thermischen und chemischen Beanspruchungen. Sie werden daher periodisch überprüft. Für die Gewährleistung einer hohen Sicherheit und Verfügbarkeit werden wichtige Komponenten präventiv ausgewechselt und auf den neuesten Stand der Technik nachgerüstet. Die nach rund 40 Betriebsjahren zum Austausch vorgesehenen Deckel der Reaktordruckbehälter im Kernkraftwerk Beznau (KKB) sind gegenwärtig vollständig intakt. Der Entschluss für den präventiven Ersatz wurde Anfang des Jahres getroffen und stützt sich auf Erfahrungen in baugleichen Anlagen.
Im Rahmen einer gesetzlich vorgegebenen Ausschreibung haben mehrere Hersteller Angebote eingereicht, die nach verschiedenen Kriterien (u.a. Ausführung, Materialwahl, Prüfbarkeit) beurteilt wurden. Diesen Anforderungen wurde die Westinghouse Electric Belgium S.A. – die ursprüngliche Erbauerin des KKB – am besten gerecht. Mit der Unterzeichnung des Werksvertrags für die Herstellung und Lieferung der beiden Deckel am 30. November 2009 wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die Auftragssumme für Westinghouse beträgt rund 47 Mio. CHF, die Anlieferung der Deckel an das KKB erfolgt im zweiten Halbjahr 2013.
Die Planungsmassnahmen für den Austausch der Deckel beginnen umgehend; der Austausch ist für das Jahr 2014 vorgesehen. Der prophylaktische Ersatz der Deckel dient der hohen Zuverlässigkeit der Anlage und damit der Stromversorgungssicherheit in der Nordostschweiz.
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Kernkraftwerk Beznau
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| Medienmitteilung Axpo Holding AG, 3. Dezember 2009 | 388 kB | |


