Axpo Kernenergie: Axpo stellt ersten ENELA-Präsidenten
Am 28. Januar 2010 haben die sechs Unternehmen Areva, Axpo AG, EnBW, E.ON Kernkraft GmbH, Urenco Limited und Vattenfall AB den Gründungsvertrag für die European Nuclear Energy Leadership Academy (ENELA) unterzeichnet. Sitz dieser neuen Europäischen Akademie für Führungskräfte in der Kernenergie ist Garching bei München. Die Initiative zu ENELA wird von der Europäischen Kommission unterstützt.
„Die Gründung der Akademie ist ein sehr wichtiges und einzigartiges Signal. Wir müssen unsere Anstrengungen bündeln, um die besten Köpfe für die europäische Kernenergie-Gemeinschaft zu gewinnen und sie auf internationalem Niveau ausbilden – dieser Anforderung trägt die Akademie Rechnung“, betonte Dr. Stephan W. Döhler, Leiter Kernenergie der Axpo AG und designierter Vorsitzender der ENELA-Gesellschafterversammlung.
Die Kernenergie gewinnt im europäischen Strommix immer mehr an Bedeutung. Deshalb will die Akademie junge Hochschulabsolventen und hoch qualifizierte Mitarbeitende zu Führungskräften entwickeln oder sie darauf vorbereiten, in Unternehmen mehr Verantwortung zu übernehmen. Die Akademie bietet ein umfangreiches Managementprogramm und Training für Führungskräfte. Spezifische europäische Bedürfnisse und Spezifikationen werden dabei berücksichtigt.
Dr. Walter Hohlefelder, Mitglied des Verwaltungsrats der E.ON Kernkraft GmbH und designierter Vorsitzender des ENELA-Beirats, hob hervor: „Heute entsteht, was in Zukunft eine der wichtigsten europäischen Bildungseinrichtungen im Bereich Management- und Führungskräfteausbildung in der Kernenergie sein könnte. ENELA freut sich über weitere Unternehmen, Organisationen und Institutionen, die das Angebot nutzen bzw. die Initiative unterstützen möchten."
Darüber hinaus soll die Akademie als Ideenschmiede die Mitglieder der europäischen Kernenergie-Gemeinschaft zusammenbringen: Ziel ist, den Dialog zwischen Vertretern aus Industrie, Politik und Wissenschaft zu erleichtern und das gegenseitige Verständnis für die Kernenergie zu verbessern.
Weitere Auskünfte unter:
Roland Keller | Kommunikationsleiter Kernenergie
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