Baueingabe für das Holzkraftwerk in Kaiseraugst (AG) eingereicht
Axpo Neue Energien
14.3.2011 - Aufgrund von Rückmeldungen aus Bevölkerung und Gemeinde hat Axpo das Projekt Holzkraftwerk Kaiseraugst (AG) überarbeitet und optimiert. Eine wesentliche Änderung betrifft den Standort des Kamins, der jetzt in das bestehende Gebäude der Tierfuttermittel-Firma Provimi Kliba SA integriert werden kann. Anfang März hat Axpo das angepasste Baugesuch bei der Gemeinde eingereicht.
Ende 2009 hatte Axpo die Bevölkerung von Kaiseraugst über das geplante Holzkraftwerk informiert, in dem die einheimische Biomasse Holz am Ende ihres Lebenszyklus sinnvoll verwertet wird. Statt es über Hunderte Kilometer quer durch die Schweiz oder zur Entsorgung ins Ausland zu transportieren, wird das Altholz aus der Region künftig mit einem hohen Gesamtjahresnutzungsgrad zur Produktion von rund 10 Gigawattstunden (GWh) Strom und über 40 GWh Wärme vor Ort genutzt. Das stärkt lokale und regionale Kreisläufe sowie die eigenständige Energieproduktion aus neuen erneuerbaren Energiequellen. Das Holzkraftwerk mit 11 Megawatt (MW) thermischer Feuerungsleistung kann zahlreiche lokale Privathaushalte, Industrie und Gewerbe mit Wärme und Dampf aus der erneuerbaren Energiequelle Holz versorgen sowie Strom für 2000 Haushalte produzieren. Die vorgesehenen Investitionen für Anlage und Gebäude belaufen sich auf mehr als 30 Mio. CHF. Axpo setzt bei den neuen erneuerbaren Energien vor allem auf Biomasse, Kleinwasserkraft und längerfristig auf Geothermie. Seit 2006 hat Axpo mehr als 500 Mio. CHF in die Förderung der neuen erneuerbaren Produktionsquellen investiert, bis 2030 werden es 3 Mia. CHF sein.
Gute Umweltbilanz dank bestmöglicher Technik
Dank bestmöglicher Technik werden die Immissionen durch das HKW Kaiseraugst auf einem absoluten Minimum gehalten. Die Treibhausgasemissionen der Wärmegewinnung aus dem HKW Kaiseraugst sind mit Abstand am geringsten verglichen mit bestehenden fossilen Wärmequellen. Neben der sinnvollen nachhaltigen Verwertung von Altholz ersetzt das HKW fossile Brennstoffe wie Öl und Erdgas in bedeutendem Umfang. Dadurch können jährlich rund 9000 Tonnen CO2 eingespart werden. Das HKW leistet damit einen namhaften Beitrag zum Klimaschutz und ist ein nachhaltiges Projekt zur Gewinnung von neuer erneuerbarer Energie.
Weitere Auskünfte unter:
Axpo Holding AG | Corporate Communications
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Daniela Biedermann | 044 278 41 20
| Medienmitteilung Axpo Neue Energien, 14. März 2011 | ||
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